Stolz und dankbar

Ich bin stolz auf mein Leben! Ich bin stolz, die Frau eines wunderbaren Mannes zu sein! Ich bin stolz auf das was ich alles geleistet habe! Ja das bin ich. Und ich bin dankbar für noch vieles mehr in meinem Leben, worüber ich stolz bin.

Wenn du jetzt ein komisches Gefühl hast, vor allem mit dem Wort Stolz, dann kann ich dich wirklich gut verstehen. Oder wenn dir durch den Kopf gegangen ist, jetzt hat sie  es aber dick durchgegeben oder du den Kopf geschüttelt hast, weil das Wort stolz für dich negativ ist, ja auch dann verstehe ich dich wirklich gut.

Ihr merkt ich bin in meiner Schreibzeit angekommen oder dieses Jahr besser gesagt; ich bin in Meinezeit angekommen. Und nein, ich werde weder arrogant, noch überheblich, noch sonst irgendwie anders. Ich bleibe Barbara. Und wie so oft habe ich nun eine ganze Woche damit verbracht zu erörtern, ob ich ein Blog mit dem Satz: Ich bin stolz – schreiben soll.

Die Geschichte dahinter ist, dass ich früher oft stolz war oder als stolz wahrgenommen wurde. Mir wurde in der Kindheit beigebracht, dass stolz sein nichts Gutes ist. Im Gegenteil da fehlt die Demut, die Bescheidenheit und und und. Stolz sein war alles andere als Positiv und schon gar nicht ein Kompliment. Und dann war da noch dieses Gespräch, welches ich letzthin mit einem Bekannten von mir geführt habe. Er hat in den fast 18 Jahren seit ich ihn kenne eine wirklich beachtliche Karriere gemacht und ich wollte ihm ein Kompliment machen indem ich ihm sagte, dass er wirklich stolz darauf sein darf. Uhuiiiii da bin ich aber ins Fettnäpfchen getreten. Ja also stolz sei er gewiss nicht, ja wenn schon glücklich! War die Antwort mit ganz abwehrender Energie. Betretenes schweigen meinerseits……….

Und genau das ist mir in den Sinn gekommen, als ich voller Freude meinen nächsten Blog im Kopf hatte. Ich bin neben meinem Schatz im Auto gesessen und war so stolz auf uns, unsere Ehe und unser Leben. Ich war sooo glücklich in diesem Moment. Ich war sehr dankbar in diesem Moment. Und dann peng, kam mir das oben Erzählte in den Sinn und dann ging es los. Soll ich das Wort Stolz wirklich so gebrauchen? Studier, studier……

Und wie ich nun mal bin, habe ich mich schlau gemacht, was den Stolz überhaupt bedeutet. Laut Wikipedia: Stolz [von mnd.: stolt = prächtig, stattlich] ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst oder anderen, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“.         Ja genau es geht doch darum, um unser Leben und was wir daraus machen. Achtung oder sogar Hochachtung zu geben. Auch unseren Mitmenschen diese Achtung, was man ja auch als Respekt bezeichnen könnte, geben. Es geht doch darum, dass wir Zufrieden mit unserem Leben und unseren Mitmenschen sind. Oder etwa nicht? Ehren wir uns selber und ehren wir unser Gegenüber, dann würde es viel weniger Durcheinander in der Welt geben.

Also ich bin mit dem Wort Stolz in Frieden gekommen. Und wisst ihr was die geistige Welt dazu meint. Ich schreibe es euch 😉

Meine Liebe, es ist was DU mit dem Wort machst und was für ein Gefühl DU dem Wort gibst. Es ist NUR ein Wort. Nicht mehr nicht weniger. Es ist sowas von irdisch also dual. DU entscheidest ob es gut oder schlecht ist. DU hast die Wahl! Entscheide für DICH!  Laotse

Ich habe entschieden – ich bin stolz auf mein Leben mit all seinen Hochs und Herausforderungen und ich bin stolz und dankbar Euch dies sagen zu dürfen.

Mein Aufruf an euch ist:  Schreibt euch auf, auf was ihr stolz und dankbar seit und schaut was für ein zufriedenes, achtungsvolles und ehrendes Gefühl es in euch ausbreitet. Wenn es dies nicht tut und Stolz sein immer noch etwas Negatives hat, dann fragt euch wieso dies so ist, denn irgendwann mal habt ihr eine Entscheidung getroffen, dass Stolz negativ ist. Ihr habt die Wahl! Entscheide vielleicht heute neu!

Sonnige und warme Grüsse aus Gran Canaria

Herzlich, Barbara

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Über SingulART - Barbara Witschi

Medium, Heilerin, Seminarleiterin und Meditationslehrerin mehr über mich www.singulart.ch

Veröffentlicht am 16. Januar 2017, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. für mich ist es genau so: täglich dankbar sein, für das was ich habe, für das was ich lernen durfte auf meinem Weg, auch wenn es manchmal Umwege gab und gibt…. aber genau die sind wichtig, dort gibt es was zu lernen…. auch dafür bin ich dankbar und natürlich auch stolz, auch diese Hürde geschafft zu haben. geniess Deine Zeit Barbara!

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